Kurzbeschreibungen der Programmpunkte

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Hier gehts zur Initiativenstraße

 

VORFELDVERANSTALTUNGEN

AkroNomadinnen: Berührt? Ein grenzsensibler Massageworkshop — 29.06., 13.00-15.00, Yoga im Hof

Mein Körper ist ganz klar meins und wo seine Grenzen bei Kontakt verlaufen, bestimme ich. In einem grenzsensiblen Massageworkshop möchten wir einerseits die Auseinandersetzung mit körperlichen Grenzen, Scham und Verletzlichkeit in Bezug auf Körperkontakt anregen und andererseits Wohlgefühl durch wertschätzende Berührung in einem sicheren Raum mit vielfältigen Techniken aus Thai-Yoga- und „klassischen“ Massage, Entspannungstherapie und Yoga unterstützen.

Inhalt: Einstieg: 30 min Übungen zur Kontaktaufnahme (mit wem kann ich mir vorstellen, den Workshop gemeinsam zu machen); Hauptteil: 45 min pro Person Massage & 45 min Massieren-Üben, angeleitet durch simultan stattfindende Demonstration.

Organisatorisches: Mit Kleidung, Teilnahme allein oder zu zweit

 

Philosophische Gesprächsrunde: „Leib – Geschlecht – Eigentum“ — 03.07., 19.30, Provino Club

Mit der Vorstellung, dass „jeder Mensch“ ein „Eigentum an seiner eigenen Person“ habe, dass die „Arbeit seines Körpers und das Werk seiner Hände […] im eigentlichen Sinne sein Eigentum [sind]“, begründet John Locke die von Beginn an widersprüchliche Tradition des politischen und ökonomischen Liberalismus. Widersprüchlich ist diese Tradition nicht nur hinsichtlich ihrer bis heute offen sichtbaren Konsequenz, die darin besteht, dass der auf der Idee des autonomen Individuums gegründete liberale Gesellschaftsvertrag nicht so sehr die Freiheit und Gleichheit des Menschen verbürgt als vielmehr lediglich die Freiheit und Gleichheit des weißen männlichen besitzenden Menschen. Der liberale Gesellschaftsvertrag sichert bürgerliche Freiheit und Eigentumsverhältnisse auf der Grundlage systematisch verdunkelter und abgewerteter Voraussetzungen, denen wir im Rahmen eines philosophischen Gesprächsabends mit Dr. Tove Soiland und Prof. Thomas Bedorf nachgehen wollen.

Beide Gäste sind in Theorietraditionen beheimatet, die schon auf einer fundamentalen subjekttheoretischen Ebene einen Gegenstandpunkt zum liberalen Denken und Eigentumskonzept einnehmen und auf diese Weise einen Sachverhalt in Geltung setzten, der in der liberalen Tradition geradezu verdrängt wird. Sowohl die lacan-marxistische Tradition, vor deren Hintergrund Tove Soiland ihre profilierte feministische Kritik entwickelt, als auch die in Anschluss an Emmanuel Levinas alteritätstheoretisch gewendete Tradition der Phänomenologie, die als Grundlage von Thomas Bedorfs politischer Anerkennungstheorie fungiert, nehmen ihren Ausgangspunkt in der Annahme einer fundamentalen Verwiesenheit an und Angewiesenheit auf andere. Im Gegensatz zu Locke, der von einem unmittelbaren Eigentum am eigenen Körper spricht, weisen phänomenologische Leibtheorie und lacan-marxisitische Subjekttheorie darauf hin, dass schon das intime leibliche und geschlechtliche Selbstverhältnis nicht losgelöst von sozialen und ökonomischen (Macht-)Verhältnissen zu denken ist.

Eine in diesem Zusammenhang von Soiland fortlaufend bearbeitete Frage ist die, wie die Einbindung in und Reproduktion von geschlechtlich markierten Machtverhältnissen und Hierarchien genau zu denken ist. Diese Frage stellt sich heute um so dringlicher, als die  spätkapitalistische Auflösung der patriarchalen Kleinfamilie, die Liberalisierung sexueller Verhaltensweisen  und Rollenerwartungen keineswegs „in das gelobte Land feministischer Freiheit geführt hat“ (Soiland). Entsprechend entwickelt Soiland die These, dass die in den cultural studies entwickelte Machttheorie, in deren Umfeld sich auch die Queer-Theorie entfaltete, nicht hinreicht, um die Reproduktion gesellschaftlicher Verhältnisse zu erfassen und Strategien ihrer Veränderung zu entwerfen. Die auf eine Dekonstruktion normativer Identitätsfestschreibungen abzielende Strategie der cultural studies und Queer-Theorie stellt Soiland zufolge nicht hinreichend in Rechnung, dass die Auflösung fixer Identitätserwartungen geradezu ein Kennzeichen des spätkapitalistischen Produktions- und Subjektivierungsregimes ist. Mit Tove Soiland werden wir entsprechend die Frage erörtern, inwiefern es möglich ist und angesichts des veränderten Subjektivierungsregimes sogar geboten sein könnte, an der Kategorie Frau festzuhalten.

Mit Thomas Bedorf werden wir fragen, welche (gebrochenen) Schemata (gelingender) Selbst- und Weltaneignung – die trotz aller Vorbehalte gegenüber herrschaftlichen Schließungen ein grundlegender Horizont emanzipatorischer Bestrebungen bleiben – die phänomenologische Tradition zu entwickeln vermag, wenn sie ihren Ausgangspunkt in der Annahme eines grundlegenden Selbstentzugs, einer fundamentalen Verwiesenheit und Entfremdung nimmt. Die großen phänomenologischen Themen des Wohnens, Einwohnens und Beiwohnens sollen daraufhin befragt werden, ob sie als Schemata geteilter Weltaneignung jenseits herrschaftlicher Verfügungsfantasien dienen können und wie sich diese Perspektiven zu Tove Soilands Denken der „sexuellen Differenz“ ins Verhältnis setzen.

In Kooperation mit dem Kurt-Eisner-Verein

 

Internationales Kulturzentrum: Teach-in „Was ist Eigentum?“ — 04.07., 16.00-19.00, Provino Club

In der Gesellschaft, in der wir leben, entscheidet sich „alles“ an der Eigentumsfrage. Diese existentielle Frage, Eigentümer oder Eigentumsloser, hat Auswirkung auf unser Zusammenleben, die Interaktion von Subjekten und die Organisation des gesellschaftlichen Lebens. Was Eigentum ist, welche zwingenden gesellschaftlichen Verlaufsformen und Auswirkungen diesem gesellschaftlichen Prinzip entspringen ist die Fragestellung dieses Teach-in´s.

 

KONFERENZWOCHENENDE

Freunde des Pinguins: Linux Install-Party — Sa. & So.

Linux im Zelt OpenSource als die solidarische Antwort auf Eigentumsfragen rund um Soft- und Hardware

Du kannst: Linux ausprobieren und installieren

Du bekommst: Unterstützung bei der Installation von Linux auf deinem PC

Du bringst mit: Interesse am OpenSource-Gedanken, deinen PC/Laptop, etwas Zeit

Wo: Provino-Wiese

Wann: ganztags während Eigentumskonferenz

 

Frauen*streikkomitee Auxburg: Ausstellung Frauen*streiks – heute und früher, hier und anderswo — durchgängig

Die Ausstellung zeigt Bilder der Demo zum internationalen Frauen*kampftag 2019 in Augsburg, aber auch von Streiks aus anderen Orten und Zeiten. Infotafeln erklären, warum der Frauen*streik eine Form der Überwindung patriarchaler und kapitalistischer Strukturen ist.

 

AK Dionnisoß: Das ist mein Bier! Eine ganzheitliche Klangkunstinstallation — durchgängig

„Das ist mein Bier. Es ist ein göttliches Bier. Es ist mir vom Himmel gegeben.“ (Thomas Peters)

 

PunktWortStrich — jeweils vor den Veranstaltungen auf der 2er- und 4er-Kegelbahn

Mit einem abstrakten Kurzfilm zu geistigem Eigentum möchte PunktWortStrich zur Quelle eigentümlicher Gedankenkonstrukte vordringen. Verortet zwischen Habitus und Materie spiegeln sich in den bewegten Bildern Felder wider, die das Denken als Prozess betrachten. Immer chaotisch, immer gebunden, immer subjektiv, immer Eigentum?

 

Schöner scheitern ehVau: Kein Eigentum ist auch eine Lösung — Fr., 18.30-20.30

Vortrag und Diskussion mit Friederike Habermann

Was wäre das für ein Leben, wenn es kein Eigentum, sondern „nur“ Besitz gäbe? Wie würde dies unsere innere Haltung und unser Zusammenleben verändern? Im Eröffnungsvortrag wird Friederike Habermann Gedanken und Ideen vorstellen, um das Konstrukt von Eigentum gänzlich neu zu denken. Macht, Herrschaft und Eigentumsverhältnisse sind stark miteinander verwoben. Deshalb braucht das Gute Leben für Alle kein Eigentum, das auf Ausschluss beruht. Stattessen sollte es um die Frage gehen, wer was tatsächlich braucht und gebraucht.

Friederike Habermann ist Aktivistin, Autorin und freie Akademikerin, zudem Ökonomin, Historikerin und in politischer Wissenschaft promoviert. Ihr besonderes Interesse gilt dem Verwobensein von Ökonomie mit anderen Herrschaftsverhältnissen, sozialen Bewegungen für eine emanzipatorische Globalisierung sowie alternativen Wirtschaftsformen.

 

Brecht-Kreis e.V.: Eigentum bei Brecht — Fr., 21.30-22.00

Lesung

Als Brechts Vater eines Tages schimpfte, jemand hätte Äpfel vom Baum gestohlen, notierte Brecht in sein Tagebuch: „Was Bäume machen, gehört niemand.“ Mit der Eigentumsfrage hat er sich zeitlebens auseinandergesetzt und wie Reichtum und Armut miteinander zusammenhängen. Mitglieder des Brechtkreises lesen einige einschlägige Texte vor.

 

Augsburger Flüchtlingsrat: Beraubt und vertrieben – Landgrabbing als Fluchtursache — Sa., 13.00-15.00

Nach dem historischen Landraub in der Kolonialzeit, bei dem sich koloniale Eliten – häufig gewaltsam – großflächig Ländereien aneigneten, bestehen auch in der heutigen Zeit neokoloniale Strukturen des modernen Landraubs. Firmen, Investmentfonds oder auch staatliche Akteure eignen sich Land in großflächigem Maßstab an, um dieses zu ihrer Anbau- und Nutzfläche zu machen oder die dort vorkommenden Rohstoffe auszubeuten. Hierdurch wird in vielen Fällen die lokale Bevölkerung ihrer Lebensgrundlage beraubt, verdrängt, vertrieben oder umgesiedelt. Betroffen sind in erster Linie Länder des globalen Südens, in denen die einfache Bevölkerung ihres Eigentums beraubt wird. In den hiesigen, wohlfeilen Reden von der „Fluchtursachenbekämpfung“ werden diese Zusammenhänge jedoch in aller Regel ausgeblendet und die Verantwortung der vom globalen Norden dominierten kapitalistischen Ökonomie für weltweite Migrations- und Fluchtbewegungen negiert.

Der Augsburger Flüchtlingsrat möchte genau dies in seiner Veranstaltung zum Thema machen. Dabei wird zunächst ein Vortrag von Anne Jung (medico international) in die Thematik einführen, in dem sie sich mit einer der zentralen Fluchtursachen, der kapitalistischen Globalisierung, befassen wird und dabei im Besonderen auf Landgrabbing eingeht. Ein daran anschließender Workshop mit dem Menschenrechtsaktivisten Felleke Bahiru Kum bietet die Möglichkeit, sich mit Blick auf die Vorgänge in Äthiopien vertieft mit dem Sachverhalt auseinanderzusetzen und emanzipatorische Umgangsweisen mit der Problematik zu entwickeln.

 

Frauen*streikkomitee Auxburg: „Warum ein Frauen*- und Feministischer Streik Eigentumsverhältnisse angreifen muss“ — Sa., 13.00-15.00

Offene Diskussionsrunde

Wie sind Patriarchat und Eigentum miteinander verknüpft? Und wie können diese Strukturen verändert werden? In einer offenen Diskussionsrunde möchten wir gemeinsam mit euch solchen Fragen zum Thema Eigentum in Verbindung mit Feminismus und Frauen*streik nachgehen.

 

AG Mutual: Klassenkampf mit Bioseife — Sa., 16.00-18.00

Die AG Mutual sorgt sich dieses Jahr um Eure Hygiene und lädt deshalb zwei Vertreter*innen des Produktionskollektivs VioMe aus Thessaloniki ein. Dort haben sich Arbeiter*innen 2015 eine Fabrik angeeignet und stellen seither selbstverwaltet und im Kollektiv Bioseife für den täglichen Gebrauch hier. Die Referent*innen berichten vom Leben, Arbeiten und Besitzen in einer konkreten Alternative zum Kapitalismus. Dabei geht es auch ums Ganze, und zwar, wie wir es in Augsburg schaffen, selbstverwaltet einen solidarischen Seifenladen zu eröffnen. Bleibt solidarisch, bleibt sauber.

In Kooperation mit dem Kurt-Eisner-Verein

 

 

GEW Augsburg: Bildung(smöglichkeiten) als universelles Recht oder Eigentum der privilegierten Klassen — Sa., 16.00-18.00

‚Bildung für alle‘ ist ein Traum linker, emanzipatorischer Bewegungen. ‚Bildung für Alle‘ ist auch das, was in Sonntagsreden von allen Politikern gerne gefordert wird. In der Realität sieht es so aus, dass Bildung eine Klassenfrage ist, wie schon seit Jahrhunderten. Die herrschenden Klassen sorgen dafür, dass das deutsche Bildungssystem undurchlässig bleibt, Bildung in jeder Beziehung Eigentum der herrschenden Klasse bleibt, die es nach Gutsherrenart verteilt.

Nach einer kurzen Bestandsaufnahme der aktuellen Situation wollen wir in einem Weltcafé, in dem alle willkommen sind, Alternativen diskutieren. Wichtig wird es sein, den gängigen Bildungsbegriff in Frage zu stellen, um so das Eigentum ‚Bildung‘ zu einem Gemeingut werden zu lassen und dabei die verschiedensten Formen von Bildung zu respektieren.

 

CalleNü*: „Wo die freien Frauen wohnen“ — Sa., 16.00-18.00

Filmvorführung

CalleNü*, solidarischer Feminist, Unterstützer der Bewegung Augsburg in Bürger_innen_Hand, Follower des König* von Augsburg zeigt den Film  von Dagmar Margortsdotter aus dem Jahr 2018 über den matrilinear lebenden Mosuo-Clan in Südost China mit dem Titel: WO DIE FREIEN FRAUEN WOHNEN

Es geht darum zu zeigen, wie matrilineare Gesellschaften ohne das patriarchale Recht auf Vaterschaft und Eigentum auskommen und dabei friedlich und glücklich leben.

 

„Musikprotest statt Songcontest“ — Sa., 21.00-22.30

Filmvorführung

Die Musikblockadegruppe Lebenslaute sucht mit Chor- und Orchesterklangkörpereinsatz politische Auseinandersetzung an Orten wie Truppenübungsplatz/Atomanlage/Abschiebegefängnis/Waffenfabriktore durch Grenzüberschreitung. Zugänge zu Eigentum, welches lebensbedrohlichen Zwecken dient, werden bespielt, überschritten, verschlossen. Der musikalische Rahmen bietet lokalen Initiativen Raum, sich Gehör zu verschaffen. Filmmitschnitte von Graswurzel.TV der Aktionen 2009-2012

 

EBATA: „Mach Dir die Welt, wiedewiede wie sie Dir gefällt“ — So., 13.00-14.30

Gila Schmitt und Lotte Llacht sind alte Theaterfrauen, jede blickt auf knappe 40 Jahre selbstbestimmtes, kreatives Schaffen in unterschiedlichen Kollektiven zurück. Gila lebt prekär, Lotte nicht.

Seit einem Jahr überlegen sie, wie eine sinnvolle Gestaltung des letzten Lebensdrittels und ein würdevoll gelebtes Sterben aussehen könnte. Die Ergebnisse dieses Brainstorms wollen Schmitt-Llacht mit euch teilen und zur Diskussion stellen. „Etwas Besseres als den Tod finden wir allemal“ sagten die Bremer Stadtmusikanten und besetzten ein Haus – auch die anarchofeministischen Variante eines gewissen Frl. Langstrumpf ist interessant: „Ich mach mir die Welt wie dewie dewie sie mir gefällt!“

Gila Schmitt (Berlin, Theater Strahl) Lotte Llacht (Burghausen, Theaterhof Priessenthal, Comoedia Mundi u.A.)

 

Unser Haus e.V.: „Die Häuser denen, die drin wohnen“ — So. 13.00-14.30

Fängt „wem gehört die Stadt“ vielleicht schon bei „Wem gehört Unser Haus“ an? Aktivist*innen des Augsburger Wohnprojekts „Unser Haus e.V.“ stellen eine Alternative abseits von klassischen Eigentumsverhältnissen vor. Dafür werden Einblicke in das „Mietshäusersyndikat“ als Vereinigung von über 140 unabhängigen Hausprojekten gegeben, die eigenen Erfahrungen bei der Etablierung eines solchen Projekts in Augsburg geteilt und letztlich über Möglichkeiten der Unterstützung und des „Selbermachens“ informiert!

Damit der Spruch „Die Häuser denen, die drin wohnen“ auch für mehr Menschen Wirklichkeit werden kann!  Gemeinsam, solidarisch, unabhängig und ganz ohne Privateigentum.

 

DGB-Jugend: „Community Organizing – Menschen verändern ihre Stadt“ — So., 15.15-16.45

„Wie können wir in unserer Stadt mitbestimmen? Zu dieser Frage bietet Community Organizing eine Lösung: Hier werden soziale Beziehungen z.B. in einem Stadtteil aufgebaut um Strategien auszuformulieren, soziale Konflikte zu benennen, Aktionen durchzuführen und mit Machthabenden verhandeln zu können. Durch den Aufbau von dauerhaften Bürgerorganisationen können Machtbeziehungen verändert, und konkrete Verbesserungen der Lebenslagen der Menschen erreicht werden. Dieser Vortrag stellt eine Einführung in das Thema Community Organizing dar.“

 

NACHFELDVERANSTALTUNGEN

Netzwerk Solidarische Stadt: „Stadtaneignung“ — Sa., 13.07., 14.30-17.30, Grandhotel Cosmopolis

Workshop für Aktivist*innen

Schöner Scheitern ehVau: „Stadt für alle?“ — Sa., 13.07., 19.30, Grandhotel Cosmopolis

Gentrifizierung und Strategien dagegen. Buchvorstellung und Diskussion mit Lisa Vollmer